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- Die Geschichte des Schützenvereins -




Seit alters her wurde im Gebiet der Kapellengemeinde Heid der Sankt-Antonius-Tag am 13. Juni festlich begangen.


Während des 1.Weltkrieges wurden keine Feierlichkeiten durchgeführt. Nach den Kriegsjahren dachten die Einwohner unseres Bezirkes an die Wiederbelebung dieses Festtages in Verbindung mit einem Schützenfest. Am Antoniustag des Jahres 1921, nach einer Festandacht in der Kapelle, zog eine gro├če Schar junger Leute mit Musik zum jetzigen Schützenplatz, hisste auf einer Stange einen provisorischen Vogel und versuchte denselbigen mit Steinen herunter zu werfen. Herr Albert Hesse holte mit einem gezielten Wurf den Vogel von der Stange und wurde spontan als 1. Schützenkönig durchs Dorf geführt.

Am Abend wurde unter reger Beteiligung der Einwohner von Heid in der alten Schule gefeiert. Dort wurde dann auch die Einberufung einer Versammlung zur Gründung eines Schützenvereins beschlossen. So wurde dann 14 Tage später die Versammlung abgehalten und der Schützenverein unter dem Namen

"St.Antonius Schützenverein Heid" gegründet.

Zur Weihnachtsfeier im selben Jahr wurde eine Feier veranstaltet. Der Musikverein Heid verschönerte alle Feiern des jungen Vereins mit seinen Darbietungen. So tat der Schützenverein seinen ersten Schritt im Jahre 1921.


Als 1. Vorsitzender wurde August Wölk aus Rothemühle gewählt. Er war auch zugleich Hauptmann.


1. offizielles Sch¨tzenfest Heid um 1831


Die Statuen wurden von Friedrich Fries von seinem Nachbarverein übernommen. Josef Solbach(Edemes) stiftete die erste Vereinsfahne. Im Jahre 1923 erwarb der Schützenverein einen Platz, welcher heute noch als Schützenplatz dient. Lehrer Hesse und Jakob Vollmert sorgten für die Umpflanzung des Platzes.

Erster offizieller Schützenkönig wurde im Jahr 1922 Wilhelm Schneider. Zur Königin wählte er Fräulein Paula Hesse. 1923 wurde wegen der Inflation kein Schützenfest gefeiert. Ab 1924, nachdem sich die Verhältnisse wieder gebessert hatten, fanden die Schützenfeste wieder regelmä├čig statt. 1935 wurde der Schie├čstand am Schützenplatz gebaut.


Bis zum Ausbruch des 2.Weltkrieges im Jahre 1939 wurden, mit Ausnahme des Jahres 1934, die Schützenfeste gefeiert. Die Reihenfolge der Schützenkönige zwischen 1924 und 1938 konnte leider nicht mehr recherchiert werden.


Offiziere hoch zu Ro├č


Schützenkönige bis 1939 waren :

Albert Hesse, Wilhelm Schneider, Josef Solbach(Hermanns), Theodor Hesse, Paul Solbach, Alex Solbach, Josef Hundt, Josef Engel, Paul Hecken, Josef Knott, Paul Kaufmann, Josef Alterauge, Albert Engel, Alois Schollemann.


Während des 2. Weltkrieges und in den Nachkriegsjahren ruhte das Vereinsleben.


An den Kriegsfolgen starben :

Albert Fries, Dr. Johann Solbach, Günter Solbach


Folgende Schützenbrüder galten als vermi├čt :

Albert Meurer, Jakob Schneider, Paul Weber, Franz Weber, Heinrich Weber, Pater Wilhelm Kaufmann, Theodor Hesse, Hermann Solbach, Karl Heep, Anton Bach


Schützenfest Anfang der 50er Jahre


In den ersten Jahren nach dem 2. Weltkrieg war jedes Vereinsleben durch die Besatzungsmächte nicht gestattet. Die Gewehre mu├čten abgeliefert werden. Einige beherzte Männer sorgten dafür, dass dem Verein wenigstens die Musikinstrumente vor Diebstahl durch die Besatzung erhalten blieben.


erstes Heider Sackfest 1951    erstes Heider Sackfest 1951


Ab dem Jahr 1950 wurden die Schützenfeste wieder in althergebrachter Weise gefeiert.
1935 wurde der Musikverein dem Schützenverein angegliedert. Im Jahr 1951 wurde das 30jährige Jubiläumsfest gefeiert. Neben dem Königsschie├čen fand auch ein Kaiserschie├čen statt. Der Schützenbruder Julius Solbach wurde 1951 Schützenkönig und errang gleichzeitig auch die Kaiserwürde. 1950 gründete man im benachbarten Ort Wildberg einen Schützenverein, dessen Patenschaft unser Verein übernahm.


Schützenfest Anfang der 50er Jahre


Tiefe Trauer herrschte unter den Schützenmitgliedern, als im Jahr 1952 unser langjähriger Vorsitzender und Ehrenvorsitzender Johann Hekkener verstarb. Jeder kannte seine Verdienste, die er sich durch ruhelose Arbeit für den Verein erworben hatte.


Schützenfest 1952 : König Herbert Engel wird in Bebbingen abgeholt


1959 wurde eine neue Vereinsfahne erworben.


1960 gründete Brachbach einen Schützenverein. Hier nahm unser Verein am Stiftungsfest und an der Fahnenweihe teil. Die Patenschaft wurde ebenfalls übernommen.


Der Vogel wird gehi├čt - Schützenfest in den 60er Jahren    Jubilare auf dem Schützenfest 1961


1963 feierte der Musikverein Heid sein 50jähriges Bestehen. Dieses Fest wurde von 12 Musikvereinen aus nah und fern besucht. Jedem Besucher wird dieses Fest noch in bester Erinnerung sein.

Hier trat auch zum ersten Mal die Kapelle Egerland unter der Leitung von Rudolf Kugler auf und spielte sich im Nu in die Herzen der Besucher. Spontan wurde die Kapelle Egerland für das nächste Schützenfest engagiert, und es entwickelte sich eine jahrelange Bindung der Kapelle Egerland an das Dorf Heid. Die Frühschoppen des jährlichen Schützenfestes galten im weiten Umkreis von Heid als Leckerbissen und zogen zahlreiche Besucher nach Heid. Conny Dellner löste den plötzlich verstorbenen Rudi Kugler als Kapellmeister ab, und die Kapelle Egerland spielte noch bis zum Jubiläumsjahr 1971 in Heid. Auch in den folgenden Jahren versuchten es die Heider, wie auch viele benachbarten Schützenvereine, mit Verpflichtungen von Egerland-Kapellen. Aber die Originalität und Popularität der Kapelle Egerland erreichte keine mehr.


die Kapelle Egerland vor dem Antreten an der Gaststätte Schäfer    die Egerland Kapelle in Aktion


1972 übernahm Hubert Schnabel die Geschicke des Vereins. Er konnte bereits auf eine jahrelange Vorstandsarbeit, zuletzt als Kassierer, zurückblicken. Die nächsten Jahre unter der Leitung von Hubert Schnabel standen ganz im Zeichen einer soliden und sparsamen Vorstandsarbeit.

Im Jahr 1982 mu├čte jedoch ein finanzieller Kraftakt geleistet werden, denn das Vereins- und Probenlokal "Alte Schule" stand zum Verkauf an. Nach zahlreichen Verhandlungen konnte man dann die "Alte Schule" incl. einer Wohnung im Dachgescho├č käuflich erwerben.
In den nächsten Jahren wurden umfangreiche Renovierungsarbeiten am Vereinshaus durchgeführt. Es entwickelte sich durch Aktivitäten des Musikvereins, des Schützenvereins, der Heider Jugend und später durch die Sportschützen, ein reges Treiben in der "Alten Schule".
Hubert Schnabel gab im Jahr 1987 nach 29jähriger Vorstandsarbeit, davon 15 Jahre als 1.Vorsitzender, sein Amt ab. Raimund Hecken übernahm den Posten des 1. Vorsitzenden bis ins Jahr 1997.
Hubert Schnabel, der zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, starb im Jahr 1988 plötzlich und unerwartet im Alter von 61 Jahren.


das ehemalige Vereinslokal "Alte Schule"


1988 konnte unser befreundeter Musikverein Heid sein 75jähriges Bestehen mit einem Musikfest feiern, das, wie bereits im Jahr 1963, aufgrund der perfekten Organisation und der hervorragenden Leistungen der teilnehmenden Vereine zu einem gro├čen Erfolg wurde.

Nachdem das Vereinshaus abbezahlt und der Verein schuldenfrei war, stand der Verein erneut vor einem finanziellen Kraftakt. Der traditionelle Schützenplatz, der seit 1923 seitens des Schützenvereins gepachtet wurde, sollte veräu├čert werden. Da man den historischen Platz aber erhalten wollte, wurde der Schützenplatz mit Hilfe der Gemeinde Wenden erworben und für die nächsten Generationen gesichert.

Bald wurden in Eigenleistung ein Kinderspielplatz und ein Bolzplatz erstellt, die von den Kindern und Jugendlichen rege in Anspruch genommen werden.

Mit dem Toilettenbau auf dem Schützenplatz wurde das erste Projekt in Angriff genommen um die Attraktivität unseres traditionellen Festplatzes weiter verbessern zu können.

Der jüngste gro├če Kraftakt liegt in der Erstellung des eigenen Vereinshauses auf dem Schützenplatz. Schon allein die Planung des neuen Vereinshauses war keine leichte Sache, da auf viele Vorschriften, Gesetze und der Nachbarschaftliche Frieden geachtet werden mu├čte. Z.B. war es natürlich unvermeidbar, eine richtige Lärmschutz-Planung zu erstellen, damit die Nachbarschaft nicht gestört wird. Nachdem der Bauantrag gestellt wurde und dieser dann nach langen Kämpfen genehmigt wurde, mu├čte nur noch die "Alte Schule" verkauft werden. Nun endlich konnte das Ausschachten im Jahr 2005 beginnen. Sämtliche Arbeiten wurden seitdem in gemeinschaftlicher Eigenleistung durch die Heider Vereine und Dorfbewohner in über 7000 Stunden freiwilliger Eigenleistung fertig gestellt.
2006 konnte das DGH dann endlich eingeweiht werden. Seitdem wird das Haus durch zahlreiche Aktivit├Ąten genutzt. Seihen es die Proben des Musikverein Heid, oder die Sitzungen und Feste des Schützenverein Heid, der Dorfjugend, Jungschützen oder der wilden Mäuse, die dort ihr Tanttraining durchführen. Nicht zu vergessen der traditionelle Frühschoppen der TM Heid, der vorher in der alten Schule durchgeführt wurde. Geburtstagsfeiern oder Sitzungen auch von auswertigen Vereinen sind immer willkommen. Der angebotene Beerdigungskaffee hilft den trauernden Familien, da sie sich in den schwierigen Stunden nicht um die Bewirtung der mittrauernden Freunde und Verwandte kümmern müssen.

 

 

Es bleibt zu hoffen, da├č sich der Schützenverein weiterhin positiv entwickelt und auch in Zukunft seinen Teil zu einer intakten und lebendigen Dorfgemeinschaft in Heid beitragen kann.

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